Medienscouts

Drei Schüler*innen aus dem jetzigen Jahrgang 10 haben im Schuljahr 19/20 erfolgreich an der Basisausbildung Medienscouts der Landesanstalt für Medien teilgenommen. Sie beraten Schüler*innen zu medienbezogenen Themen wie z.B. Social Media und Cybermobbing, Sicherheit im Netz, Onlineshopping, Computerspielsucht und Fake News. Zu Beginn des Schuljahres haben sie Lehrkräfte und Schüler*innen des 5. Jahrgangs bei der Nutzung der schuleigenen IPads unterstützt.

Neben den ausgebildeten Medienscouts leitet Herr Müller den Workshop Medienscouts im Jahrgang 7. In diesem Workshop werden die o.g. Themen besprochen, diskutiert, Präsentationen erarbeitet und in den 5. und 6. Jahrgängen vorgestellt. Besonders interessierte Schüler*innen dürfen sich dann in Zukunft im Rahmen der Basisausbildung von der LVM zu Medienscouts ausbilden lassen.

https://www.medienscouts-nrw.de/

https://www.youtube.com/channel/UCHpTAsvvpqpIan0_iPYNLXw/channels

Projekte:

Der Workshop des zweiten Halbjahres hat seine Arbeit begonnen. Nach einem ersten Kennenlernen haben die Schüler*innen Themen in einer Mentimeter-Umfrage gesammelt. Dabei ist eine Wortwolke entstanden, die ihr euch hier downloaden könnt.

Cybermobbing

Lisa Bürvenichs Geschichte über Mohamet:

Mohamet ging eines Tages in seine neue Schule. Er musste aufgrund des Krieges aus Syrien flüchten, daher kam er in die Klasse 7a. Sein ganz besonderer Tag hatte begonnen, seine Mutter fuhr ihn in die Schule und sie gingen zusammen in die Klasse 7a. Mohamet wurde von seinem Klassenlehrer kurz vorgestellt. Danach durfte die Mutter wieder nach Hause fahren. Anschließend sagte der Klassenlehrer namens Herr Baum, er sollte sich neben Oliver setzen, der schon einen angeekelten Gesichtsausdruck machte. Mohamet sagte freundlich: „Hallo!“ Aber Oliver schickte einen bösen Blick zurück und sagte:  “Guck dich mal an, wie du aussiehst. Deine Schuhe sind doch von Aldi, oder was?“ Mohamet war so eingeschüchtert, dass er gar nicht wusste, was er sagen sollte und sich einfach nur traurig wegdrehte.

In den darauffolgenden Wochen spitzte sich die Lage noch mehr zu. Er bekam täglich Drohnachrichten auf dein Handy. Oliver stichelte seine Klassenkameraden an, dabei mitzumachen ihn zu mobben und weitere Drohnachrichten zu schreiben. Er vertraute es keinem an, und keine Erwachsenen bekam davon etwas mit. An einem Morgen hatten sie Sportunterricht. Oliver und seine beste Freundin Antonia hatten einen fiesen Plan: Sie wollten Mohamet die Hose runterziehen und dann ein Foto machen. Und es dann anschließend ins Internet stellen.

Oliver und Antonia führten ist tatsächlich durch: Oliver hielt Mohamet in der Umkleide fest. Antonia zog ihm rasch die Hose runter und machte ein Foto von ihm. Es war so einfach das Foto unter WhatsApp hochzuladen und in die Klassengruppe zu stellen. Das Video ging in der Schule viral. Als Mohamet davon erfuhr, wusste er nicht was er machen sollte und war so erschrocken. Ihm war das so peinlich. Und wollte auf keinem Fall, dass es irgendwer sah. Als er mitbekam, dass alle davon wussten und das Foto gesehen hatten, wusste er nicht mehr was er machen sollte. Es gab für ihn nur noch eine Lösung: Er plante, sich umzubringen. Er schrieb seine letzten Worte auf einen Zettel. Auf dem Zettel stand:

“Ich wurde von meinen Mitschülern aus meiner Klasse gemobbt und bekam Drohnachrichten.
Sie machten Fotos von mir, als sie mir die Hose runterzogen.
Alle bekamen es mit.
Ich konnte Keinem davon was erzählen.
Es tut mir leid, aber ich halte es nicht mehr aus.
Ich werde jetzt vor den Zug springen.
Bye, Mohamet”

Als die Mutter den Zettel fand, war sie bis zum Boden zerstört. Sie hoffe aber, dass sie ihm am Bahnhof noch aufhalten könnte. Sie kam aber leider zu spät und sah, wie ihr Sohn gerade vor den Zug sprang.
Sie weinte immer weiter und konnte es gar nicht richtig glauben. Passanten, die das Drama beobachteten, riefen sofort die Polizei an. Danach wurde die Schulleitung mit der Klasse informiert. Die Schulleitung und die Klasse dachten, es sei ein Scherz, als die Mutter von Mohamet sagte, dass sie es echt ernst meinte.

Die Schulleitung war erschüttert, schockiert und sehr traurig. Die Schulleiterin Frau Schnabel war sich so sicher, dass es so etwas nie in dieser Schule passieren würde. An dem nächsten Morgen wurde die Klasse von der Polizei verhört, und sie sollten genau sagen was sie getan hatten. Alle gaben zu, was sie gemacht hatten. Plötzlich sagte ein Polizist, dass alle aus der Klasse ihr Handy ihm abgeben sollten, damit er es kontrollieren könne. Die ganze Klasse von Mohamet redete gemeinsam darüber, was sie getan hatten. Sie hatten alle ein sehr schlechtes Gewissen und sollten einen Kurs machen, um es besser verdauen zu können. Die Mutter machte auch eine Therapie. Alle Menschen wurden jetzt an der Schule von den Schülern so akzeptiert wie sie sind.

ENDE

Geschichte von Lisa Bürvenich (7. Jahrgang), Workshop Medienscouts  

Gedanken zu der Corona-Situation für uns Jugendliche vom Juni 2021.

Hier findet ihr die Ergebnisse einer FORMS-Umfrage zum Thema “Unsere Corona-Zeit”.

https://forms.office.com/Pages/AnalysisPage.aspx?id=Bu_R9RBDq0-_COg3OyUscVNChQ-K7QJGu6w7DNeCkLRUMDZNVkNMQlBKVUg2TFk2SUZLQUkxQkg4My4u&AnalyzerToken=jkc8weoTZCGwjjd4t0sw9WZs4FbXOStV

20 Jahre Wikipedia

20 Jahre Wikipedia

Im Distanzunterricht hat sich der Workshop Medienscouts mit der Suchplattform “Wikipedia” beschäftigt und Power-Point-Präsentationen zum Thema “20 Jahre Wikipedia” erstellt. Die beste Präsentation ist die von Tim Simons aus der Klasse 7.4. Ihr könnt sie euch hier anschauen: