



Abitur 2026
Nach drei Jahren Oberstufe mit viel Fleiß, Klausurenstress und hoffentlich vielen Erfolgserlebnissen war es am 2. Juli 2026 endlich so weit. In einer feierlichen Zeugnisvergabe verabschiedete die Gesamtschule Rheinbach ihre 55 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2026. Gemeinsam mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden sowie den Lehrkräften konnten die Absolventinnen und Absolventen ihr Abiturzeugnis entgegennehmen und damit einen bedeutenden Meilenstein ihres Bildungsweges feiern.
Die Reden des stellvertretenden Bürgermeisters Markus Pütz, des ZAA-Vorsitzenden Dirk Schalaster, der Jahrgangsstufenleitung Dominik Grottian und Vivien Hüller-Tonks sowie der Stufensprecherinnen Nisa Avci und Rosalie Kalisch sorgten für persönliche und abwechslungsreiche Beiträge. Ein besonderer Höhepunkt war das von der Stufe gestaltete Video, das mit Fotos und selbstgedrehten Sequenzen auf die vergangenen drei Jahre der Oberstufenzeit zurückblickte. Den musikalischen Abschluss gestaltete die Schulband mit dem Coldplay-Klassiker „Viva la Vida“.
Die Mischung aus humorvollen und emotionalen Momenten ließ viele Gäste mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die gemeinsame Schulzeit zurückblicken.
Neben der Überreichung der Abiturzeugnisse wurden auch besondere schulische Leistungen gewürdigt. Die Feier bot Gelegenheit, auf gemeinsame Erlebnisse zurückzublicken und den erfolgreichen Abschluss der Schulzeit in einem würdigen Rahmen zu feiern.
Mit dem Abitur endet die Schulzeit, nicht aber die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Die Gesamtschule Rheinbach gratuliert dem gesamten Jahrgang herzlich zum bestandenen Abitur. Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, viel Erfolg und den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen.
Autorin: Vivien Hüller-Tonks


„Prüfen – Rufen – Drücken“ Leben retten können alle
Ab dem Schuljahr 2026/27 wird die Laienreanimation an allen weiterführenden Schulen in NRW fester Bestandteil des Unterrichts. Alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 sollen lernen, wie sie im Ernstfall Leben retten können – ein wichtiger Schritt, denn ein Herz-Kreislauf-Stillstand gehört in Deutschland zu den drei häufigsten Todesursachen. Besonders alarmierend ist, dass ein Herz-Kreislauf-Stillstand meist im häuslichen Umfeld und in Anwesenheit anderer Menschen eintritt. Dennoch beginnen derzeit nur rund die Hälfte der anwesenden Personen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei erhöht eine sofortige Herzdruck-Massage die Überlebenschancen erheblich und kann schwere, oft irreversible Schäden am Gehirn verhindern oder zumindest deutlich verringern.Dass es auch anders geht, zeigen Länder wie Norwegen oder Dänemark. Dort liegt die Quote der Laienreanimation bei rund 80 Prozent. Dieser Erfolg ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Wiederbelebungsmaßnahmen dort bereits seit vielen Jahren in der Schule vermittelt werden.

An der Gesamtschule Rheinbach begann die Umsetzung dieses wichtigen Themas bereits im Juni 2026. Die ersten Klassen des Jahrgangs 8 beschäftigten sich im Unterricht mit der Laienreanimation. Nach einer kurzen theoretischen Einführung stand vor allem das praktische Üben im Mittelpunkt. An Übungspuppen trainierten die Schülerinnen und Schüler die richtige Herzdruck-Massage und erfuhren, worauf es im Notfall wirklich ankommt. Eine der häufigsten Fragen lautete: „Kann man dabei nicht die Rippen brechen?“ Die Antwort der Lehrkräfte war ebenso ehrlich wie einprägsam: „Ja, aber besser eine gebrochene Rippe als tot.“ Diese Aussage machte den Jugendlichen schnell deutlich, dass entschlossenes Handeln im Ernstfall wichtiger ist als die Angst, etwas falsch zu machen.
Mit großem Engagement übten die Schülerinnen und Schüler die Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei merkten sie schnell, wie anstrengend eine Herzdruck-Massage sein kann. Acht Minuten – so lange dauert es selbst im günstigsten Fall, bis der Rettungsdienst eintrifft – können beim kontinuierlichen Drücken eine gefühlte Ewigkeit sein. Umso wichtiger ist es, dass Helferinnen und Helfer sofort handeln und sich, wenn möglich, gegenseitig ablösen. Trotz des ernsten Themas kam auch der Spaß am gemeinsamen Lernen nicht zu kurz. Die praxisnahen Übungen sorgten für eine konzentrierte, aber zugleich motivierende Lernatmosphäre. Am Ende waren sich viele Schülerinnen und Schüler einig. Sie fühlten sich nun deutlich sicherer und würden sich im Notfall eher zutrauen zu helfen.
Die Gesamtschule Rheinbach möchte das Thema Erste Hilfe künftig noch stärker im Schulleben verankern. Deshalb haben die Kolleg*innen Katja Breuer, Mareike Krösinger und Johannes Shaw beim Deutschen Roten Kreuz erfolgreich die Ausbildung zur Erste-Hilfe-Ausbildungskraft absolviert. Ziel ist es, im kommenden Schuljahr den Schulsanitätsdienst wieder aufleben zu lassen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Ersten Hilfe nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus plant die Schule künftig regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse anzubieten, die auch für den Erwerb des Führerscheins anerkannt werden. So sollen die Jugendlichen nicht nur wichtige Kompetenzen für ihren Alltag erwerben, sondern auch lernen, Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen.
Eines wurde allen Beteiligten an diesem Tag besonders deutlich: Leben retten ist keine Frage des Alters, sondern des Handelns.
Autoren: Mareike Krösinger und Inge Arandan

Link zu WDR- Lokalzeit
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/schuelerinnen-aus-rheinbach-lernen-reanimation-im-unterricht-100.html

Klasse 8.5 engagiert sich für die Stadt Rheinbach
Anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes beteiligte sich die Klasse 8.5 der Gesamtschule Rheinbach an den bundesweiten Mitmachaktionen zum Ehrentag. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass Demokratie nicht nur aus Paragraphen besteht, sondern davon lebt, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Mit Müllsäcken, Handschuhen und viel Enthusiasmus machten sich die Jugendlichen auf den Weg, um den Freizeitpark, den Himmeroder Wall und das Stadtzentrum von Rheinbach von Müll zu befreien. Neben Abfällen sammelten sie auch zahlreiche Pfandflaschen und trugen so dazu bei, die Stadt sauberer und lebenswerter zu machen.
Die Aktion blieb nicht unbemerkt: zahlreiche Passantinnen und Passanten sprachen die Jugendlichen an, bedankten sich und lobten ihren Einsatz für ihre Stadt.
Doch das war noch längst nicht alles: Der Erlös aus der Rückgabe der gesammelten Pfandflaschen sowie aus einem zusätzlich organisierten Kuchenverkauf kommt einem gemeinnützigen Zweck zugute. So verbindet die Klasse ihren Einsatz für eine saubere Umwelt mit der Unterstützung von Menschen, die Hilfe benötigen.
Die Klasse 8.5 bewies, dass die Werte des Grundgesetzes – Verantwortung, Zusammenhalt und Respekt – nicht nur im Unterricht besprochen, sondern auch im Alltag gelebt werden können. Die Aktion war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Handeln einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten kann.
Autorin: Inge Arandan




MuKiLi-Abend: Ein Zusammenspiel zwischen Wirklichkeit & Fiktion
Bühne frei für die Kreativität! Am 01.07. verwandelte sich die Stadthalle Rheinbach ab 17:00 Uhr in einen Ort voller Phantasie, Musik und visueller Kunst. Unter dem inspirierenden Motto „Zwischen Wirklichkeit & Fiktion“ präsentierten verschiedene Kurse der Bereiche Musik, Kunst und Literatur (MuKiLi) ein abwechslungsreiches Programm, das die zahlreichen Zuschauer begeisterte.
Den Auftakt machte ein Gastauftritt des Fachs Darstellen & Gestalten unter der Leitung von Frau Löhr. Die 9. Jahrgangsstufe brachte das berühmte Triadische Ballett auf die Bühne – ein absoluter Hingucker, vor allem wegen der faszinierenden, komplett selbstgebastelten Kostüme der Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss wurde es wortgewaltig: Talentierte Slammerinnen zogen das Publikum mit ihren emotionalen und tiefgründigen Poetry Slams in den Bann. Direkt danach flimmerte der erste Kurzfilm aus dem Literaturkurs von Frau Gelmez über die Leinwand und bewies das filmische Geschick unserer Oberstufe.
Kurz vor der Pause gab es dann noch eine Überraschung: Spontan enterte die Schulband unter der Leitung von Herrn Preuth die Bühne. Mit ihrer Performance des Coldplay-Klassikers „Viva la Vida“ sorgten sie für großen Applaus und entließen das Publikum mit bester Stimmung in die Pause.
Die Unterbrechung wurde von den Gästen ausgiebig für einen inspirierenden Galeriegang genutzt. Hier stellte der Kunstkurs von Frau Rohlinger seine Werke zum Thema „fiktive Portraits“ aus, die für viel Gesprächsstoff sorgten. Zum großen Finale kehrte die Aufmerksamkeit wieder zurück zur Leinwand: Mit den letzten zwei beeindruckenden Kurzfilmen des Literaturkurses endete ein rundum gelungener Abend, der von den beiden Schülern Abdullah Adni und Fynn Stolpmann moderiert wurde.
Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Künstlerinnen, Künstler und Lehrkräfte für diesen kreativen Abend!
Autorin: Özgür Gelmez






Besuch der Bonner Oper mit den Jahrgängen 9, Q1 und Q2
Am 16.6.2026 haben 44 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Rohlinger und Frau Kopp, die Oper in Bonn besucht und Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“, in der Inszenierung von Matteo Beltrami und Matthew Wild, angeschaut. Die Oper verband Klassik mit modernen Elementen und zeichnete sich durch ein modernes und raffiniertes Bühnenbild aus. Neben der Liebesgeschichte um Rosina und den Grafen Almaviva, bekamen wir damit auch Tanzelemente aus dem HipHop, die schnelle Verbreitung von Gerüchten über das Internet und stete Raumwechsel in der nachgestellten Bonner Altstadt zu sehen. Daraus ergab sich für uns in der über 2,5-stündigen Vorstellungen Verwirrung, denn Rhythmus und Bewegung passten für uns nicht immer zusammen. Jubel und Begeisterung gab es aber für Bühnenbild, Technik und das großartige Orchester und natürlich auch für das abschließend glückliche Ende Rosinas und dem Grafen. Wir verließen das Opernhaus Bonn mit den Schülerinnen-Worten: „So lange habe ich noch nie geklatscht“.
Autorin: Anna Rohlinger


WDR-Musikbattle an der Gesamtschule Rheinbach begeistert Schülerinnen und Schüler
Am 11. Juni 2026 war die Gesamtschule Rheinbach Gastgeber des WDR-Musikbattles – eines besonderen musikalischen Wettbewerbs, bei dem Schülerinnen und Schüler mit dem WDR-Funkhausorchester interagieren.
Insgesamt traten acht Klassen in zwei Konzerten gegeneinander an. An jedem Konzert nahmen vier Klassen teil, die ihr Können unter Beweis stellten. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld einen Rap einstudiert, den sie gemeinsam mit dem Orchester präsentierten. Darüber hinaus nahmen sie an zahlreichen Spielen und Herausforderungen Teil, bei denen sie Punkte für ihre Klasse sammeln konnten.

Durch das Programm führte die sympathische junge Moderatorin Jana Forkel, die insbesondere die jüngeren Kinder aus der Sendung mit der Maus kannten. Mit viel Charme, Witz und Einfühlungsvermögen ging sie auf die Kinder ein und sorgte für eine tolle Atmosphäre.
Im ersten Konzert traten jeweils zwei fünfte und zwei sechste Klassen gegeneinander an. An der zweiten Session nahmen vier Klassen der Jahrgangsstufe 8 teil. Aus beiden Konzerten ging jeweils eine Siegerklasse hervor.
Auch die Spiele waren hervorragend auf die Interessen der jungen Teilnehmer*innen zugeschnitten. So durften sie beispielsweise zu bekannten Melodien aus Videospielen selbst in die Rolle des Dirigenten schlüpfen und das Orchester leiten. Dabei reagierten die Musiker auf die Bewegungen der Kinder: Wurde schneller dirigiert, spielte das Ensemble schneller, bei langsameren Bewegungen entsprechend ruhiger. Diese direkte Interaktion sorgte auf beiden Seiten für große Begeisterung.
Weitere Quizrunden forderten das musikalische Gehör heraus. So galt es, rückwärts gespielte Musikstücke zu erkennen, bekannte Filmmusik zu identifizieren oder Popsongs zuzuordnen. Bei einigen Aufgaben mussten die Klassen außerdem einschätzen, welches Lied das älteste war. Die abwechslungsreichen Spiele luden zum Mitmachen ein und wurden von den Kindern mit viel Begeisterung verfolgt.
Das WDR-Musikbattle findet an mehreren Schulen statt. Gemeinsam mit dem Funkhausorchester besucht der WDR noch weitere Schulen in der Region, um Schülerinnen und Schüler für Musik zu begeistern. Für die Gewinnerklassen gibt es nun die Chance auf ein ganz besonderes Erlebnis: Wenn sie bei der abschließenden Auslosung Glück haben, werden sie im kommenden Frühjahr zu einem Konzert in die Kölner Philharmonie eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Rheinbach sind gespannt auf die endgültigen Ergebnisse und hoffen auf die Teilnahme an diesem Konzert.
Das WDR-Musikbattle ist ein tolles Projekt, um jungen Menschen klassische Instrumente näherzubringen. Gleichzeitig zeigt es eindrucksvoll, dass sich klassische Orchesterklänge und moderne Musikstile wie Rap hervorragend miteinander verbinden lassen. Ein rundum gelungenes Event, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Autorin: Inge Arandan

Infos zur Sekundarstufe I und zur gymnasialen Oberstufe
Unseren aktuellen Flyer mit dem Fächerangebot in der Sekundarstufe I sowie Informationen zur gymnasialen Oberstufe können Sie hier downloaden.

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Echte Hingucker: Unsere Schul-Hoodies

