



Abitur 2026
Nach drei Jahren Oberstufe mit viel Fleiß, Klausurenstress und hoffentlich vielen Erfolgserlebnissen war es am 2. Juli 2026 endlich so weit. In einer feierlichen Zeugnisvergabe verabschiedete die Gesamtschule Rheinbach ihre 55 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2026. Gemeinsam mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden sowie den Lehrkräften konnten die Absolventinnen und Absolventen ihr Abiturzeugnis entgegennehmen und damit einen bedeutenden Meilenstein ihres Bildungsweges feiern.
Die Reden des stellvertretenden Bürgermeisters Markus Pütz, des ZAA-Vorsitzenden Dirk Schalaster, der Jahrgangsstufenleitung Dominik Grottian und Vivien Hüller-Tonks sowie der Stufensprecherinnen Nisa Avci und Rosalie Kalisch sorgten für persönliche und abwechslungsreiche Beiträge. Ein besonderer Höhepunkt war das von der Stufe gestaltete Video, das mit Fotos und selbstgedrehten Sequenzen auf die vergangenen drei Jahre der Oberstufenzeit zurückblickte. Den musikalischen Abschluss gestaltete die Schulband mit dem Coldplay-Klassiker „Viva la Vida“.
Die Mischung aus humorvollen und emotionalen Momenten ließ viele Gäste mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die gemeinsame Schulzeit zurückblicken.
Neben der Überreichung der Abiturzeugnisse wurden auch besondere schulische Leistungen gewürdigt. Die Feier bot Gelegenheit, auf gemeinsame Erlebnisse zurückzublicken und den erfolgreichen Abschluss der Schulzeit in einem würdigen Rahmen zu feiern.
Mit dem Abitur endet die Schulzeit, nicht aber die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Die Gesamtschule Rheinbach gratuliert dem gesamten Jahrgang herzlich zum bestandenen Abitur. Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, viel Erfolg und den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen.
Autorin: Vivien Hüller-Tonks


Berufsorientierung zum Anfassen – Achtklässler der Gesamtschule Rheinbach besuchen das Berufsbildungszentrum Euskirchen
Am 9. Juli hieß es für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 unserer Schule: Ärmel hochkrempeln und selbst ausprobieren! Im BZE Euskirchen erwartete die Jugendlichen ein spannender Praxistag mit abwechslungsreichen Workshops aus den Bereichen Metall, Holz, Pflege, Büro und Kfz.
Anstatt nur zuzuschauen, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden. Im Holzbereich entstand mit viel Geschick ein eigener Zauberwürfel aus Holz. Im Kfz-Workshop lernten die Jugendlichen, wie ein Reifen fachgerecht gewechselt wird und konnten nach der Inspektion eines BMW 3er miterleben, wie der Motor nach erfolgreicher Wartung wieder kraftvoll aufheulte.
Besonders eindrucksvoll war der Workshop im Bereich Pflege. Hier erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch praktische Übungen, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen und auf die Unterstützung anderer angewiesen zu sein. Diese Erfahrungen vermittelten einen ganz neuen Blick auf die verantwortungsvolle Arbeit in Pflegeberufen.
Im Metallworkshop konnten die Jugendlichen ihr handwerkliches Geschick erproben. Unter fachkundiger Anleitung schweißten sie eine eigene Metallrose – ein Erinnerungsstück, das sie stolz mit nach Hause nehmen durften.
Der Praxistag bot den Schülerinnen und Schülern interessante Einblicke in verschiedene Berufsfelder und zeigte, wie abwechslungsreich, kreativ und spannend berufliche Ausbildung sein kann.
Die Gesamtschule Rheinbach bedankt sich herzlich beim Team des BZE Euskirchen für die freundliche Betreuung und die engagierte Gestaltung der Workshops. Solche praxisnahen Erfahrungen sind ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung und helfen unseren Schülerinnen und Schülern dabei, ihre eigenen Interessen und Talente zu entdecken. Unsere Schule freut sich deshalb schon jetzt auf weitere gemeinsame Projekte und eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit.
Autorinnen: Alexandra Söhngen & Inge Arandan


„Prüfen – Rufen – Drücken“ Leben retten können alle
Ab dem Schuljahr 2026/27 wird die Laienreanimation an allen weiterführenden Schulen in NRW fester Bestandteil des Unterrichts. Alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 sollen lernen, wie sie im Ernstfall Leben retten können – ein wichtiger Schritt, denn ein Herz-Kreislauf-Stillstand gehört in Deutschland zu den drei häufigsten Todesursachen. Besonders alarmierend ist, dass ein Herz-Kreislauf-Stillstand meist im häuslichen Umfeld und in Anwesenheit anderer Menschen eintritt. Dennoch beginnen derzeit nur rund die Hälfte der anwesenden Personen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei erhöht eine sofortige Herzdruck-Massage die Überlebenschancen erheblich und kann schwere, oft irreversible Schäden am Gehirn verhindern oder zumindest deutlich verringern.Dass es auch anders geht, zeigen Länder wie Norwegen oder Dänemark. Dort liegt die Quote der Laienreanimation bei rund 80 Prozent. Dieser Erfolg ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Wiederbelebungsmaßnahmen dort bereits seit vielen Jahren in der Schule vermittelt werden.

An der Gesamtschule Rheinbach begann die Umsetzung dieses wichtigen Themas bereits im Juni 2026. Die ersten Klassen des Jahrgangs 8 beschäftigten sich im Unterricht mit der Laienreanimation. Nach einer kurzen theoretischen Einführung stand vor allem das praktische Üben im Mittelpunkt. An Übungspuppen trainierten die Schülerinnen und Schüler die richtige Herzdruck-Massage und erfuhren, worauf es im Notfall wirklich ankommt. Eine der häufigsten Fragen lautete: „Kann man dabei nicht die Rippen brechen?“ Die Antwort der Lehrkräfte war ebenso ehrlich wie einprägsam: „Ja, aber besser eine gebrochene Rippe als tot.“ Diese Aussage machte den Jugendlichen schnell deutlich, dass entschlossenes Handeln im Ernstfall wichtiger ist als die Angst, etwas falsch zu machen.
Mit großem Engagement übten die Schülerinnen und Schüler die Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei merkten sie schnell, wie anstrengend eine Herzdruck-Massage sein kann. Acht Minuten – so lange dauert es selbst im günstigsten Fall, bis der Rettungsdienst eintrifft – können beim kontinuierlichen Drücken eine gefühlte Ewigkeit sein. Umso wichtiger ist es, dass Helferinnen und Helfer sofort handeln und sich, wenn möglich, gegenseitig ablösen. Trotz des ernsten Themas kam auch der Spaß am gemeinsamen Lernen nicht zu kurz. Die praxisnahen Übungen sorgten für eine konzentrierte, aber zugleich motivierende Lernatmosphäre. Am Ende waren sich viele Schülerinnen und Schüler einig. Sie fühlten sich nun deutlich sicherer und würden sich im Notfall eher zutrauen zu helfen.
Die Gesamtschule Rheinbach möchte das Thema Erste Hilfe künftig noch stärker im Schulleben verankern. Deshalb haben die Kolleg*innen Katja Breuer, Mareike Krösinger und Johannes Shaw beim Deutschen Roten Kreuz erfolgreich die Ausbildung zur Erste-Hilfe-Ausbildungskraft absolviert. Ziel ist es, im kommenden Schuljahr den Schulsanitätsdienst wieder aufleben zu lassen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Ersten Hilfe nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus plant die Schule künftig regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse anzubieten, die auch für den Erwerb des Führerscheins anerkannt werden. So sollen die Jugendlichen nicht nur wichtige Kompetenzen für ihren Alltag erwerben, sondern auch lernen, Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen.
Eines wurde allen Beteiligten an diesem Tag besonders deutlich: Leben retten ist keine Frage des Alters, sondern des Handelns.
Autoren: Mareike Krösinger und Inge Arandan

Link zu WDR- Lokalzeit
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/schuelerinnen-aus-rheinbach-lernen-reanimation-im-unterricht-100.html

Klasse 8.5 engagiert sich für die Stadt Rheinbach
Anlässlich des 77. Geburtstags des Grundgesetzes beteiligte sich die Klasse 8.5 der Gesamtschule Rheinbach an den bundesweiten Mitmachaktionen zum Ehrentag. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass Demokratie nicht nur aus Paragraphen besteht, sondern davon lebt, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Mit Müllsäcken, Handschuhen und viel Enthusiasmus machten sich die Jugendlichen auf den Weg, um den Freizeitpark, den Himmeroder Wall und das Stadtzentrum von Rheinbach von Müll zu befreien. Neben Abfällen sammelten sie auch zahlreiche Pfandflaschen und trugen so dazu bei, die Stadt sauberer und lebenswerter zu machen.
Die Aktion blieb nicht unbemerkt: zahlreiche Passantinnen und Passanten sprachen die Jugendlichen an, bedankten sich und lobten ihren Einsatz für ihre Stadt.
Doch das war noch längst nicht alles: Der Erlös aus der Rückgabe der gesammelten Pfandflaschen sowie aus einem zusätzlich organisierten Kuchenverkauf kommt einem gemeinnützigen Zweck zugute. So verbindet die Klasse ihren Einsatz für eine saubere Umwelt mit der Unterstützung von Menschen, die Hilfe benötigen.
Die Klasse 8.5 bewies, dass die Werte des Grundgesetzes – Verantwortung, Zusammenhalt und Respekt – nicht nur im Unterricht besprochen, sondern auch im Alltag gelebt werden können. Die Aktion war ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie gemeinsames Handeln einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten kann.
Autorin: Inge Arandan




Infos zur Sekundarstufe I und zur gymnasialen Oberstufe
Unseren aktuellen Flyer mit dem Fächerangebot in der Sekundarstufe I sowie Informationen zur gymnasialen Oberstufe können Sie hier downloaden.

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